Unsere diesjährige Gemeinschaftsveranstaltung mit der Stiftung KulturLandschaft Günztal führte uns mal wieder ins schöne Günztal bei Ottobeuren.
Bei nasskaltem Nieselwetter ließen sich am Sonntag, den 12.4.2026 immerhin 23 unerschrockene Naturliebhaber*innen auf Erkundungen rund um das Thema Klimawandel und Gesundheit zusammen mit Natur- und Kulturführerin Roswitha Lüer sowie Alexandra Baur von der Stiftung ein. Und es hat sich gelohnt!
Ohne saubere Luft, sauberes Wasser und fruchtbare Böden ist kein gesundes Leben möglich. Unsere Gesundheit ist untrennbar mit dem Zustand unserer Umwelt verknüpft.
Der Klimawandel bedroht unsere Gesundheit, die Biodiversität, unsere Ernährung, unser Wasser und die Temperatur. Umgekehrt können wir aber auch über Schutz und Stärkung genannter Faktoren die folgen des Klimawandels etwas abmildern, was wir dann wiederum als Klimaanpassung bezeichnen.
Und auch hier gilt wieder: Der Klimaschutz muss absolute Priorität haben. Die Anpassungsmaßnahmen an das veränderte Klima sind lebensnotwendig, stellen aber keinen Freibrief für klimaschädliches Verhalten dar.
Frau Lüer machte uns mit dem recht ökonomisch daherkommenden Begriff der Ökosystemleistung vertraut: Wir profitieren von intakten Ökosystemen, die uns ein gesundes Leben ermöglichen. Zerstören oder schädigen wir aber Ökosysteme, so bezahlen wir letztendlich nicht nur mit schlechterer Lebensqualität. Auch die rein finanziellen Folgekosten von Schäden durch zerstörte Ökosysteme, z.B. Überschwemmungen, Waldbrände usw. übersteigen die Kosten präventiver Maßnahmen bei Weitem!
All das wurde an verschiedenen Stationen veranschaulicht und zum Abschluss konnte man zu pädagogischen Zwecken ein Ökosystem mittels eines überdimensionierten „Jenga“ mal selber zum Einsturz bringen.


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